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Aktion „Saubere Landschaft“. Bist du dabei?

Aktion „Saubere Landschaft“. Bist du dabei?

Da die Aktion „Saubere Landschaft“ wegen der aktuellen Corona Situation nicht in der gewohnten Form stattfinden kann, gibt es eine Möglichkeit, diese Aktion privat in kleinen Gruppen, z.B. mit der eigenen Familie durchzuführen und einen Teil unserer Gemeinde vom Müll zu befreien. Die Müllsäcke, Handschuhe und Greifzangen können nach einer Terminvereinbarung bei Frau Kunkel in der Forststr. 5a, in Bad Endorf Tel. 0177-6450078 (oder WhatsApp) kontaktlos abgeholt werden. Hier sind die Aktionsgebiete zur Auswahl:

Gebiet 1: Bauhof Umgebung, Bahndamm entlang Richtung E-Werk Stern bis zur Bank, Kurfer Str., Neue Heimat, Weitlahnerstr. mit Spielplatz

Gebiet 2: Kirchplatz, Friedhofstraße, Bahndamm Ost – „aber unten bleiben!“ bis Bahnhof, Bahnhofs- umgebung (insbesondere die Fahrradständer), dann weiter bis zu der Straßenüberführung

Gebiet 3: Bauhof, Bahndamm West – „aber unten bleiben!“, über Bahnhof bis zur Straßenüberführung

Gebiet 4: Langbürgnerseestr. beginnend von der Traunsteiner Str. bis Getränke Wierer, Eisen- bartlinger Weg, Katharinenheimstraße, Parkplätze am Bauernmarkt, Marias Kino

Gebiet 5: Moosbauerplatz mit Umgebung, Bahnhofsweg, Poststraße mit Verbindung zur Bergstr., Blumenweg, Chiemseestraße Ost bis Busbahnhof

Gebiet 6: Wasserburger Str. ab Kirche bis Kreuzstr., Kreuzstraße, Traunsteiner Str. – zurück von Bergstraße (beide Straßenseiten) bis zur Kirche

Gebiet 7: Rosenheimer Str. ab Bauhof beidseitig, Bahnhofstr. von Kirche bis Bahnhof beidseitig (einschließlich überdachte Radständer)

Gebiet 8: Rund um die Simssee Klinik, rund um die Chiemgau Thermen, Parkplätze, Kurpark, Ströbinger Str., Anlagen und Parkplätze an der Kurstraße

Gebiet 9: Park + Rideparkplätze – beidseitig hinter dem Bahnhof

Die einzelnen Gebiete können natürlich aufgeteilt werden. Oder Sie sammeln Müll in Ihrem Ortsteil oder da, wo Sie unterwegs sind. Nur gemeinsam können wir verhindern, dass der Plastikmüll durch den Wind in unsere Seen gelangt.

Die Fotos der Teilnehmer können wir auf unserer Internet-Seite veröffentlichen.

Hier sind paar Tipps vom Bund für Umwelt und Naturschutz zum Müllsammeln:

https://www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/fruehjahrsputz-in-der-natur-einfach-mal-muell-sammeln/

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Baum des Jahres wurde gepflanzt

Baum des Jahres wurde gepflanzt

Im Herbst 2019 stellte der Gartenbauverein Bad Endorf den Baum des Jahres vor: die Robinie. Es handelt sich dabei um einen anspruchslosen Laubbaum, der auch auf sehr trockenen Standorten wächst und von Mai bis Juni üppig blüht. Damit liefert er den Bienen wichtigen Nektar und dem Menschen einen Zukunftsbaum, der auch die immer häufiger auftretenden trockenen Hitzesommer gut übersteht.

Eine junge Robinie wurde vom Gartenbauverein zur Verfügung gestellt und konnte gewonnen werden. Nun wächst das Bäumchen bei Monika Fischer, die unter den Einsendungen ausgewählt wurde. Wir wünschen gutes Gedeihen.

Andreas Schiebel

Auf dem Foto: Übergabe des Bäumchens an Monika Fischer durch Vorstand am 20.11.20

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Baumschneidekurs am 14.03.2020

Baumschneidekurs am 14.03.2020

Ein gesunder, ertragreich wachsender Obstbaum muss von Anfang an sachgerecht geschnitten werden. Referent Erwin Pimmer erklärte beim alljährlichen Baumschneidekurs für Anfänger und Fortgeschrittene die wesentlichen Grundlagen der Schnitttechnik. Die Veranstaltung fand bei der evangelischen Kirche statt, wo die Schnittarbeiten an verschieden alten Obstbäumen praktisch durchgeführt wurden. Auch das richtige Setzen und der sogenannte Pflanzschnitt konnten an einem Jungbaum gezeigt werden.

Gartenideen für den Herbst

Gartenideen für den Herbst

Der Gartenbauverein Bad Endorf regt an, wieder mehr Wildnis in unseren Gärten zuzulassen. Für viele Menschen kostet es vielleicht Überwindung, unaufgeräumte Ecken im ansonsten ordentlich gepflegten Garten zu dulden. Doch nur so werden unsere Gärten zu bedeutenden kleinen Ökosystemen und einer Bereicherung unserer Umwelt.

Totholz ist einer der wertvollsten und artenreichsten Lebensräume, jedoch in unserer Kulturlandschaft selten geworden. Da bietet es sich an, im Garten einen kleinen Ersatzlebensraum zu schaffen. Astschnitt und Zweige, die jetzt bei der herbstlichen Gartenarbeit anfallen hierzu einfach in einer „wilden“ Gartenecke, z. B. unter Sträuchern oder am Zaun entlang aufschichten. Arbeit ist das wirklich nicht. Und schon haben Igel, Erdkröten und Eidechsen einen Unterschlupf, Wildbienen und Laufkäfer eine Kinderstube. So richtig besiedelt ist ein Totholzhaufen erst ab dem zweiten Standjahr. Ab dann sollte man auch wieder neues Material oben zuführen.

Auf dieselbe Weise kann man einen Laubhaufen anlegen. Laubblätter gibt es in den nächsten Wochen ja genug. Ist der Laubhaufen groß genug, findet man darin sogar Überwinterungsgäste, wie die Ringelnatter. Wenig stören!

Die Jahreshauptversammlung des Vereins muss für dieses Jahr leider abgesagt werden. Die Vereinsleitung hofft, dass im nächsten Jahr unsere Veranstaltungen wieder durchgeführt werden können und ein Vereinsleben, sowie die Begegnungen mit unseren Mitgliedern und Gästen wieder möglich sein werden.

Andreas Schiebel

Oktober 2020

Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung

Liebe Mitglieder und Gartenfreunde,

die Vorstandschaft hat auf Grund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus entschieden, die geplannte JHV von 20.03.20 auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Über einen neuen Termin werden wir Sie über den Endorfer und die Tageszeitung informieren.

Der Vorstand

Aktion: Welche Hummel ist das?

Aktion: Welche Hummel ist das?

In Deutschland gibt es 41 Arten von Hummeln – aber welche Art habe ich vor mir?

Wer das wissen möchte, schickt ein Foto der Hummel per WhatsApp oder per Mail an ein Team von Experten des Bundes für Naturschutz und Institut für Biodiversitätsinformation (IfBI). Diese antworten mit dem Namen der Art und Informationen dazu. Jede Hummelmeldung wird in eine interaktive Karte eingetragen. So kann man mehr über die Verbreitung der Hummelarten in Bayern und geeignete Schutzmaßnahmen lernen.

So gehts:
Hummel fotografieren und Bild 
per WhatsApp versenden an 0151/18460163
per Mail an Hummelfund@ifbi.net

Baumschneidekurs „Erziehung von Pyramidenhohlkronen bei jungen Bäumen“ mit Erwin Pimmer am 23.03.19

Baumschneidekurs „Erziehung von Pyramidenhohlkronen bei jungen Bäumen“ mit Erwin Pimmer am 23.03.19

Im März 2019 informierten sich die Teilnehmer über Grundlagen der Baumerziehung.

Um langlebige Obstgehölze zu erhalten, beginnt man mit der Überlegung: für welchen Zweck möchte ich den Baum, Tafelobst oder Mostobst und wieviel Platz habe ich. Danach entscheidet man, welchen Baum man wählt. Die richtige Unterlage und veredelter Reisig ist eine wichtige Grundvoraussetzung. Gute Beratung bekommt man dazu bei Baumschulen.

Der Kronenschnitt wurde an den jungen Bäumen am Weg zum Gewerbegebiet gezeigt. Im Vordergrund steht in den ersten Jahren nicht der Fruchtertrag, sondern ein zügiger Aufbau des Kronengerüsts. In den ersten Jahren nach der Pflanzung sollten Obsthochstämme einem straffen jährlichen Schnitt unterworfen werden, damit ihre Wüchsigkeit gefördert wird. Unterbleibt der Schnitt in den ersten Jahren, tragen die Bäume unter Umständen zwar schneller erste Früchte, kümmern allerdings im Wachstum oder haben in den Ästen nicht genug Kraft, um diese zu tragen. Der regelmäßige jährliche Erziehungsschnitt in den ersten Jahren fördert nicht nur das Wachstum, sondern vor allem den Aufbau eines langfristig stabilen Kronengerüstes und die Entwicklung breiter, gut belichteter/belüfteter und gut beerntbarer Baumkronen. Als Kronenform für Hochstämme hat sich die so genannte Pyramidenkrone bewährt – bestehend aus der Stammverlängerung und drei bis vier gut verteilten Leitästen beziehungsweise Gerüstästen, an denen wiederum Seitenäste und Fruchtholz angeordnet sind.

Herr Pimmer beantwortete die vielen Fragen der Teilnehmer. Zum Ausklang gab es noch einen Erfahrungsaustausch bei einer gemeinsamen Brotzeit.

Annett Sander

Vortrag von Peter Gasteiger „Des Gärtners größter Feind“ am 27.09.18

Vortrag von Peter Gasteiger „Des Gärtners größter Feind“ am 27.09.18

Im September hielt Herr Gasteiger einen Vortrag zum Thema „Schnecken. 
Des Gärtners größter Feind“. In humorvoller Weise vermittelte der 
Referent Wissenswertes über die Biologie der Schnecken und 
Möglichkeiten der Bekämpfung. Die Förderung natürlicher Gegenspieler 
kann durch das Anlegen von Laub- oder Reisighaufen erfolgen. Hier 
halten sich Kröten und Igel versteckt und gehen nachts auf 
Schneckenjagd. Das Absammeln der Tiere ist zwar etwas mühsam, stellt 
aber bei feuchter Witterung und einsetzender Dunkelheit eine sehr 
effektive Art der Schneckenbekämpfung dar. Auch ein Schneckenzaun um 
ein besonders gefährdetes Beet leistet gute Dienste, hat aber seinen 
Preis.

Alternativer Floristikkurs am 16.06.18

Alternativer Floristikkurs am 16.06.18

oder zur Freude für sich selbst

Jetzt ist die Zeit, in der Blumen und Pflanzen üppig in Natur und im Garten blühen.

Am 16. Juni trafen wir uns in der „Pflanzen-Werkstatt“, die sich etwas versteckt an der Traunsteiner Str. in Bad Endorf im blühenden Hof befindet. Jeder brachte aus dem Garten und von den Wiesen Blumen, Gräser, Blüten und Zweige mit. Uns erwartete ein wunderschöner Nachmittag.

Christl und ihre Kollegin Gerti zeigten uns die Techniken für das Straußbinden. Dann ging’s los. Zu unserer Überraschung durften wir uns frei an den Blumen und grünen Zweigen im Laden bedienen. Das war eine Pracht! Jeder konnte seiner Kreativität freien Lauf lassen und seine Sträuße nach Lust und Laune binden. Christl und Gerti standen uns bei Fragen mit Ihren Tipps zur Seite. Das Ergebnis waren viele ganz unterschiedliche wunderschöne Sträuße von wild romantisch bis elegant.

Als Abschluss wurden noch alle kurzen Blumen in Kränzen verarbeitet. Auch hier war die Bandbreite von Kränzen zum Trocknen bis zarte Blumenkränze für die Kaffeetafel über üppige Rosenkränze.

Dieser Nachmittag war ein Nachmittag der Sinne und eine kleine Auszeit von der Hektik des Alltages. Vielen Dank liebe Christl und Gerti für die schöne Zeit bei Euch!

Annett Sander und Tatjana Kunkel