Herbstköstlichkeiten aus dem Garten

Herbstköstlichkeiten aus dem Garten

Sind Kraut und Rüben langweilig auf dem Teller? Nein auf keinen Fall!

Aus diesem Gemüse zauberte die Biogärtnerin Elisabeth Kirchhuber aus Vogtareuth gemeinsam mit den Teilnehmerinnen beim Workshop Paprikakraut, Gemüsebrühpaste und Sauerkraut. Sie zeigte – wie mit kurzer Bearbeitungszeit – jeder diese Köstlichkeiten herstellen kann.

Der Umgang mit Lebensmitteln aus der Region ist überall im Gespräch. Hier hörten die Teilnehmerinnen beim Putzen des Gemüses Informationen über den Anbau in der Gärtnerei, tauschten Erfahrungen und Rezepte aus.

Die Teilnehmerinnen stellten aus Kraut und Rüben Köstlichkeiten her

Die Gemüsebrühpaste war schnell hergestellt und ist ohne Kühlung, Einkochen und künstliche Zusatzstoffe haltbar. Das Biogemüse für Paprikakraut und Sauerkraut wurde gehobelt und in Gläser und einen Tontopf abgefüllt. Es benötigt noch seine Zeit, weil es fermentiert.

Das Fermentieren ist eine der ältesten Konservierungsmethoden, um Gemüse haltbar zu machen. Das Besondere am Fermentieren ist, dass das Gemüse nicht erhitzt wird, keine Energie für z.B. Einkochen benötigt und alle Nährstoffe erhalten bleiben. Bei diesem Prozess entstehen Milchsäurebakterien, die eine gesunde Darmflora unterstützen.

Beim gemeinsamen Plausch genossen wir Gemüse-Aufstriche, das fertig mitgebrachte Paprikakraut, Kürbis in einer interessanten Variation und mit Kräutern aromatisiertes Wasser. Wir werden uns noch einige Wochen an den Workshop erinnern, wenn wir die Gemüsebrühpaste nutzen und erstmalig unser eingelegtes Kraut probieren.

Annett Sander
1. Vorsitzende

Kontakt Biogärtnerei
Gärtnerei Kirchhuber
Viehhausen 6 
83569 Vogtareuth
Telefon: 08038 699 379

Ab-Hof-Verkauf:
Freitag    8 – 12 Uhr und 13 – 18 Uhr
Samstag 8 – 12 Uhr
Montag   8 -12 Uhr

Aktion: Welche Hummel ist das?

Aktion: Welche Hummel ist das?

In Deutschland gibt es 41 Arten von Hummeln – aber welche Art habe ich vor mir?

Wer das wissen möchte, schickt ein Foto der Hummel per WhatsApp oder per Mail an ein Team von Experten des Bundes für Naturschutz und Institut für Biodiversitätsinformation (IfBI). Diese antworten mit dem Namen der Art und Informationen dazu. Jede Hummelmeldung wird in eine interaktive Karte eingetragen. So kann man mehr über die Verbreitung der Hummelarten in Bayern und geeignete Schutzmaßnahmen lernen.

So gehts:
Hummel fotografieren und Bild 
per WhatsApp versenden an 0151/18460163
per Mail an Hummelfund@ifbi.net

Baumschneidekurs „Erziehung von Pyramidenhohlkronen bei jungen Bäumen“ mit Erwin Pimmer am 23.03.19

Baumschneidekurs „Erziehung von Pyramidenhohlkronen bei jungen Bäumen“ mit Erwin Pimmer am 23.03.19

Im März 2019 informierten sich die Teilnehmer über Grundlagen der Baumerziehung.

Um langlebige Obstgehölze zu erhalten, beginnt man mit der Überlegung: für welchen Zweck möchte ich den Baum, Tafelobst oder Mostobst und wieviel Platz habe ich. Danach entscheidet man, welchen Baum man wählt. Die richtige Unterlage und veredelter Reisig ist eine wichtige Grundvoraussetzung. Gute Beratung bekommt man dazu bei Baumschulen.

Der Kronenschnitt wurde an den jungen Bäumen am Weg zum Gewerbegebiet gezeigt. Im Vordergrund steht in den ersten Jahren nicht der Fruchtertrag, sondern ein zügiger Aufbau des Kronengerüsts. In den ersten Jahren nach der Pflanzung sollten Obsthochstämme einem straffen jährlichen Schnitt unterworfen werden, damit ihre Wüchsigkeit gefördert wird. Unterbleibt der Schnitt in den ersten Jahren, tragen die Bäume unter Umständen zwar schneller erste Früchte, kümmern allerdings im Wachstum oder haben in den Ästen nicht genug Kraft, um diese zu tragen. Der regelmäßige jährliche Erziehungsschnitt in den ersten Jahren fördert nicht nur das Wachstum, sondern vor allem den Aufbau eines langfristig stabilen Kronengerüstes und die Entwicklung breiter, gut belichteter/belüfteter und gut beerntbarer Baumkronen. Als Kronenform für Hochstämme hat sich die so genannte Pyramidenkrone bewährt – bestehend aus der Stammverlängerung und drei bis vier gut verteilten Leitästen beziehungsweise Gerüstästen, an denen wiederum Seitenäste und Fruchtholz angeordnet sind.

Herr Pimmer beantwortete die vielen Fragen der Teilnehmer. Zum Ausklang gab es noch einen Erfahrungsaustausch bei einer gemeinsamen Brotzeit.

Annett Sander

Vortrag von Peter Gasteiger „Des Gärtners größter Feind“ am 27.09.18

Vortrag von Peter Gasteiger „Des Gärtners größter Feind“ am 27.09.18

Im September hielt Herr Gasteiger einen Vortrag zum Thema „Schnecken. 
Des Gärtners größter Feind“. In humorvoller Weise vermittelte der 
Referent Wissenswertes über die Biologie der Schnecken und 
Möglichkeiten der Bekämpfung. Die Förderung natürlicher Gegenspieler 
kann durch das Anlegen von Laub- oder Reisighaufen erfolgen. Hier 
halten sich Kröten und Igel versteckt und gehen nachts auf 
Schneckenjagd. Das Absammeln der Tiere ist zwar etwas mühsam, stellt 
aber bei feuchter Witterung und einsetzender Dunkelheit eine sehr 
effektive Art der Schneckenbekämpfung dar. Auch ein Schneckenzaun um 
ein besonders gefährdetes Beet leistet gute Dienste, hat aber seinen 
Preis.

Alternativer Floristikkurs am 16.06.18

Alternativer Floristikkurs am 16.06.18

oder zur Freude für sich selbst

Jetzt ist die Zeit, in der Blumen und Pflanzen üppig in Natur und im Garten blühen.

Am 16. Juni trafen wir uns in der „Pflanzen-Werkstatt“, die sich etwas versteckt an der Traunsteiner Str. in Bad Endorf im blühenden Hof befindet. Jeder brachte aus dem Garten und von den Wiesen Blumen, Gräser, Blüten und Zweige mit. Uns erwartete ein wunderschöner Nachmittag.

Christl und ihre Kollegin Gerti zeigten uns die Techniken für das Straußbinden. Dann ging’s los. Zu unserer Überraschung durften wir uns frei an den Blumen und grünen Zweigen im Laden bedienen. Das war eine Pracht! Jeder konnte seiner Kreativität freien Lauf lassen und seine Sträuße nach Lust und Laune binden. Christl und Gerti standen uns bei Fragen mit Ihren Tipps zur Seite. Das Ergebnis waren viele ganz unterschiedliche wunderschöne Sträuße von wild romantisch bis elegant.

Als Abschluss wurden noch alle kurzen Blumen in Kränzen verarbeitet. Auch hier war die Bandbreite von Kränzen zum Trocknen bis zarte Blumenkränze für die Kaffeetafel über üppige Rosenkränze.

Dieser Nachmittag war ein Nachmittag der Sinne und eine kleine Auszeit von der Hektik des Alltages. Vielen Dank liebe Christl und Gerti für die schöne Zeit bei Euch!

Annett Sander und Tatjana Kunkel

Neubepflanzen der Blumenbeeten am Zebrastreifen – Bahnhofstraße mit Landjugend am 25.05.18

Neubepflanzen der Blumenbeeten am Zebrastreifen – Bahnhofstraße mit Landjugend am 25.05.18

Gemeinsam mit der katholischen Landjugend und einem Mitarbeiter der Gemeinde haben wir am 25.05.2018 zwei Blumenbeete gegenüber der Eisdiele Richtung Moosbauer Platz neu bepflanzt. Bei strahlendem Sonnenschein befreiten wir gemeinsam die Beete von den alten Pflanzen, Müll und unbrauchbar gewordener Erde und füllten und bepflanzten die Flächen mit neuem Blumenschmuck.

So sah das Beet vor dem Neubepflanzen aus.

Das Ergebnis erfreut jetzt alle Einheimische und Besucher.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die Unterstützung und diesen Beitrag zur Verschönerung unseres Ortes. Besonderer Dank gilt Stefanie Götzl und Elke Kemmerling vom anliegenden Geschäft Mona Lisa, die die Wasserversorgung der Blumenbeete auf Dauer übernehmen werden. Ohne deren Engagement hätte diese Pflanzaktion nicht stattfinden können.

Pflanzenflohmarkt am Marktsonntag 6.05.18

Pflanzenflohmarkt am Marktsonntag 6.05.18

Frühlingszeit ist Anzuchtzeit. Viele Gärtnerinnen und Gärtner ziehen ihre Gemüsepflänzchen selbst und kennen das Problem: Was macht man mit den überzähligen Jungpflanzen, die auf den eigenen Beeten einfach keinen Platz mehr haben? Der Gartenbauverein Bad Endorf beteiligte sich deshalb am Marktsonntag (6. Mai) mit einem Pflanzenflohmarkt. Hier konnten selbst gezogene Pflanzen gekauft und getauscht werden. Es gab wieder Zucchini, Tomaten, Paprika, Kürbisse und eine reiche Auswahl anderer Pflanzen.