Gemeinsam mit der katholischen Landjugend und einem Mitarbeiter
der Gemeinde haben wir am 25.05.2018 zwei Blumenbeete gegenüber der
Eisdiele Richtung Moosbauer Platz neu bepflanzt. Bei strahlendem
Sonnenschein befreiten wir gemeinsam die Beete von den alten
Pflanzen, Müll und unbrauchbar gewordener Erde und füllten und
bepflanzten die Flächen mit neuem Blumenschmuck.
So sah das Beet vor dem Neubepflanzen aus.
Das Ergebnis erfreut jetzt alle Einheimische und Besucher.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die Unterstützung und
diesen Beitrag zur Verschönerung unseres Ortes. Besonderer Dank gilt
Stefanie Götzl und Elke Kemmerling vom anliegenden Geschäft Mona
Lisa, die die Wasserversorgung der Blumenbeete auf Dauer übernehmen
werden. Ohne deren Engagement hätte diese Pflanzaktion nicht
stattfinden können.
Frühlingszeit ist Anzuchtzeit. Viele Gärtnerinnen und Gärtner ziehen ihre Gemüsepflänzchen selbst und kennen das Problem: Was macht man mit den überzähligen Jungpflanzen, die auf den eigenen Beeten einfach keinen Platz mehr haben? Der Gartenbauverein Bad Endorf beteiligte sich deshalb am Marktsonntag (6. Mai) mit einem Pflanzenflohmarkt. Hier konnten selbst gezogene Pflanzen gekauft und getauscht werden. Es gab wieder Zucchini, Tomaten, Paprika, Kürbisse und eine reiche Auswahl anderer Pflanzen.
An der
Südseite des Bahndamms, westlich des Heizkraftwerks, wurden vor
Jahrzehnten Obstbäume gepflanzt. Wer kann sich daran noch erinnern
oder war als Schulkind sogar dabei? Die letzten Bäume kamen vor etwa
30 Jahren dazu. Seit etwa 20 Jahren fehlt es ihnen jedoch an einem
fachgerechten Schnitt. Die teilweise stark überwachsenen Triebe
führen zu einem Verkümmern und Absterben der unteren Äste. So ein
Baum würde nach etwa 40 Jahren ungelenktem Wachstums absterben,
lange vor seinem natürlichen Ende, denn Obstbäume sind ein
Kulturgut und bedürfen einer regelmäßigen fachkundigen Pflege. Die
Verjüngung zweier Apfelbäume übernahmen Mitglieder des
Gartenbauvereins Bad Endorf unter kompetenter Anleitung durch Erwin
Pimmer. So gelang es die Obstbäume von stellenweise auftretendem
Baumkrebs zu befreien und einen neuen Kronenaufbau vorzunehmen. Wie
Herr Pimmer betonte, sollten in den nächsten Jahren weitere
Pflegeschnitte durchgeführt werden, da es falsch wäre auf einmal zu
große Eingriffe in die Baumkrone vorzunehmen. Interessierte
Bürgerinnen und Bürger, die dabei helfen möchten, sind herzlich
willkommen.
Am
Bauschneidekurs des Vereins nahmen wieder interessierte Mitglieder
und Gäste teil. Kursleiter Erwin
Pimmer erläuterte zuerst was beim Obstbaumschnitt allgemein zu
beachten ist. Dann ging es in die Praxis beim Bearbeiten eines alten
Apfelbaumes, der längere Zeit nicht mehr geschnitten wurde. Die
Teilnehmer stiegen mit Astschere und Säge hoch hinauf, um den Baum
auszulichten. Anhand von Jungbäumen wurde der Aufbau einer stabilen
Krone mit Mitteltrieb und Leitästen vom Referenten sehr gut
nachvollziehbar erklärt und praktisch durchgeführt. Anschließend
gab es bei einer zünftigen Brotzeit noch einen intensiven
Erfahrungsaustausch mit dem Kursleiter und den Teilnehmern.
Zur
Jahreshauptversammlung des Gartenbauvereins Bad Endorf erschienen 47
Mitglieder und Gäste im Kurfer Hof. Die erste Vereinsvorsitzende
Tatjana Kunkel leitete die Veranstaltung und führte durch ein
abwechslungsreiches Programm. Nach der Berichterstattung der
Vereinsleitung wurde eine Neufassung
der Vereinssatzung zur
Abstimmung gestellt. Diese beinhaltet einige Um- und
Neuformulierungen, die die Vereinsarbeit in der heutigen Zeit
notwendig machen. Einstimmig wurde die neue Satzung angenommen. Sie
tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Die Blümchen des vergangenen Sommers sind zwar schon lange verblüht und kompostiert oder befinden sich noch im Winterschlaf. Traditionell erfolgt aber die Preisverleihung für einen gelungenen Blumenschmuck an Haus und im Garten erst bei der Mitgliederversammlung im März. Mit besonderer Freude übernahm Tatjana Kunkel deshalb an diesem Abend die Aufgabe die Gewinner des Blumenschmuckwettbewerbs 2017 auszuzeichnen. Als Preise wurden Gutscheine oder Pflanzen vergeben. In der Kategorie Mehrfamilienhäuser erreichte Therese Hein den ersten Platz, gefolgt von Familie Afontschenko und Joan Calugar. Bei den Einfamilienhäusern hatte Roswitha Pichler aus Landing die Nase vorn. Auf Platz zwei landete Irmgard Kinzelmann, gefolgt von Bettina Scharold und Berta Tange. Elisabeth Grießl aus Mauerkirchen belegte in der Wertung Bauernhäuser den ersten Platz. Christl Randl aus Siegsdorf erreichte Platz zwei, gefolgt von Anna Aiblinger und Irmi Schmid. Allen Teilnehmern sagt die Vorstandschaft ein herzliches Dankeschön fürs Mitmachen und große Anerkennung für den aufwändig gepflegten Blumenschmuck.
Der Höhepunkt
des Abends war der beeindruckende Vortrag
von Rupert Mayr aus Niederndorf,
Österreich. „Wer einen Apfel pflücken möchte, muss vorher einen
Apfelbaum pflanzen“, so hat der erfahrene Gärtner und Pädagoge in
seinem etwa einstündigen Diavortrag betont. Zahlreiche schöne Fotos
aus seiner langjährigen Gartenpraxis unterstrichen dabei seine
Lebensmaxime: „Wir sollten jeden Tag mit guten Gedanken beginnen
und versuchen, etwas aus ihm zu machen. Wenn wir wirklich
aufgeschlossen sind, können wir in unserem Umfeld täglich die
Kräfte der Natur aufspüren und für uns nutzen.“
Im
Gartenbauverein ist es guter, alter Brauch, dass jedes
Vereinsmitglied zur Geburt eines Kindes ein Obstbäumchen geschenkt
bekommt, verbunden mit den besten Wünschen für den Nachwuchs. Die
Familien Kößlinger, Wimmer und Freese, allesamt aus Landing, haben
deshalb einen Gutschein erhalten, um den schönen Brauch des
Bäumchenpflanzens auch weiterhin zu pflegen.
Der Kürbiswettbewerb des Gartenbauvereins Bad Endorf fand heuer bei Gerlinde und Thomas Schmid statt. Die teilnehmenden Kinder durften einen selbst gezogenen Kürbis mitbringen, der dann gewogen und prämiert wurde. Der mit deutlichem Abstand schwerste Kürbis gehörte Thomas Schauer aus Landing. Stolze 21 Kilogramm brachte er auf die Waage, womit Thomas den ersten Platz belegte. Platz zwei ging an Simon Kößlinger, dicht gefolgt von Leonhard Kößlinger, beide ebenfalls aus Landing. Als Gewinne winkten für die Teilnehmer Gutscheine und Sachpreise.
Die mitgebrachten Kürbisse wurden anschließend kunstvoll ausgehöhlt und mit einem lustigen Gesicht verziert. Zum Abschluss gab es heiße Kürbissuppe für alle.
Im Rahmen des Ferienprogramms 2016 bot der Gartenbauverein eine Moorwanderung in die Kendlmühlfilzn bei Grassau an. Die Diplom-Biologin Martina Mitterer machte sich mit den Kindern auf einen lehrreichen und spannenden Weg durch das Hochmoor, um die besondere Pflanzen- und Tierwelt dieses wertvollen Ökosystems einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei durften die Kinder hautnah die schwammartigen Eigenschaften der Torfmoose untersuchen und die Säureeigenschaft des Moorbodens mithilfe eines pH-Papiers bestimmen. Vieles gab es zu entdecken auf einem abwechslungsreichen Parcours vorbei an Waldkiefern, Wildkräutern und Beerensträuchern. Ein kleiner, unauffälliger Moorbewohner hatte es den Kindern besonders angetan: der insektenfressende Sonnentau, der mit seinen klebrigen Blättern auf Beutefang geht. Mit schaurigen Geschichten über mysteriöse Moorleichen ging die Wanderung dann langsam ihrem Ende entgegen.
In der Höhlenburg Stein hausten vor langer Zeit der Raubritter Heinz und seine Spießgesellen. Die Burg ist direkt an den steil aufragenden Felsen gebaut. In den natürlich im Gestein vorhandenen Höhlen hatten sich die Ritter verschanzt und geraubte Mädchen gefangen gehalten. Das ganze Umland machten sie mit ihren Raubzügen unsicher.
Eine Führung durch die Gänge und Räume der mittelalterlichen Burganlage hatte der Gartenbauverein Bad Endorf für das Ferienprogramm organisiert. Die Kinder erfuhren, mit Taschenlampen ausgerüstet, spannende Geschichten auf dem abenteuerlichen Weg durch den Wehrgang, den Kerker, Raubritter Heinzens gute Stube, die Küche, dunkle Verbindungsgänge oder vorbei an einem tiefen Brunnenschacht. Dort hinein, so sagen es die Legenden, habe sich Raubritter Heinz von Stein seiner Feinde entledigt.
Die Gartenbauvereine Bad Endorf und Hemhof organisierten gemeinsam einen Ausflug nach Amerang. Das Arboretum am Schloss ist eine Sammlung von Bäumen und besteht seit 1889. Der 22. Schlossherr, Krafft Freiherr von Crailsheim, hat von seinen zahlreichen Reisen immer wieder Sämlinge und Saatgut verschiedenster Nadelbäume aus der ganzen Welt mit nachhause gebracht und im heimischen Wald angepflanzt. Die „Exoten“ entwickelten sich teils prächtig. Einige der Bäume, wie die Sicheltannen aus Japan, sind in den vergangenen 50 Jahren zu stattlichen Riesen herangewachsen und beeindrucken durch ihre fremdartige Benadelung oder ihre aromatischen Harze. Unter fachkundiger Führung und bei schönstem Wetter begaben sich die Vereinsmitglieder und Gäste auf eine Wanderung durch das sehr naturbelassene Arboretum und erfuhren viel Interessantes zur Entstehung des Parks und die Besonderheiten der verschiedenen Baumarten, zu denen unter anderem Raritäten wie die chinesische Thuja oder die Küstentanne zählen.
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